Herren: Gerabronn/Langenburg - Wölfe 23:35

SpielberichtDeutlicher Sieg zum Saisonabschluss

Auch im letzten Saisonspiel wollten die Wölfe noch einmal unbedingt punkten, um in der Abschlußtabelle noch den einen oder anderen Tabellenplatz gut zu machen. Das gelang mehr als deutlich und die Gastgeber konnten den Rappenauern beim munteren Toreschießen zu keinem Zeitpunkt ernsthaft paroli bieten. Positiv auf Rappenauer Seite ist zu vermerken, dass sich neben der Torfabrik Kuhn/Heisig auch alle anderen Feldspieler in die Torschützenliste eintragen konnten. Endergebnis in einem einseitigen Spiel: 23:35 (12:16). Auf welchem Rang der TV die Saison abschließt, entscheidet sich erst am nächsten Wochenende.

Fazit: Die Wölfe haben eine Saison mit vielen Nackenschlägen letztlich mit Bravour überstanden. Vor allem die hervorragende Trainingsarbeit in den letzten entscheidenden Wochen und die daraus resultierenden Siege haben Spaß gemacht und lassen optimistisch in die Zukunft blicken. Einziger Wermutstropfen ist der Abschied von Alex Staiger, der am Samstag nach dem Spiel sein Karriereende bekanntgab. Mit ihm verlieren die Wölfe einen vielseitig einsetzbaren Allrounder. Die Lücke, die Aci hinterlässt, müssen in der nächsten Saison die jungen Spieler schließen, die von Trainer Jerkovic in der vergangenen Runde bereits erfolgreich herangeführt wurden.

Für den TV spielten: Valentin Böttcher (Tor); Mark Leiensetter (2), Patrick Fischer (2), Alexander Kuhn (10), Sebastian Heisig (12/4), Alexander Staiger (2), Timo Sannwald (3), Albert Wolay (2), Michael Lehmann (2), Trainer Zeljko Jerkovic.

Herren: Wölfe - HC Staufer Bad Wimpfen 29:26 (13:10)

SpielberichtDerbysieger!

Das war ein Handballfest: 100 Zuschauer, tolle Stimmung, ein spannendes Spiel und ein verdienter Sieg der Wölfe in der Mühltalhölle. Im letzten Heimspiel der Saison bekamen die Zuschauer noch einmal alles zu sehen, was den Handballsport ausmacht!

Für die Gastgeber zählte nur ein Sieg und das merkte man dem Team von der ersten Sekunde auch an. Unbedingter Wille, Aggressivität und Konsequenz im Abschluss beeindruckten die junge Wimpfener Mannschaft - genau so sah auch der Plan von Trainer Zeljko Jerkovic aus.

Mit einem dünnen Kader, im Vergleich zur Vorwoche ergänzt um den wieder genesenen Michael Lehmann und den reaktivierten Karsten Thiel, ließen sich die Rappenauer nicht auf das schnelle Laufspiel der Gäste ein. Im Angriff wurde geduldig der erfolgreiche Abschluß gesucht und in der Abwehr wurde mit einer defensiven 6:0 Deckung mit viel Einsatz verteidigt. Im Grunde lagen die Wölfe das ganze Spiel mit 3, 4 oder gar 5 Toren in Front. Lediglich Mitte der ersten Hälfte konnten sich die Staufer wieder herankämpfen und für etwa 10 Minuten die Partie offen gestalten. Zur Pause setzte sich der TV aber trotz der Manndeckung gegen den bis dahin bärenstarken Alex Kuhn wieder ab (16:13).

Es blieb auch im zweiten Spielabschnitt bis kurz vor Ende des Derbys eine enge Geschichte (25:22 nach 52. Minuten), aber die Wölfe zeigten sich nervenstark und hielten pausenlos dagegen. 10 Zeitstrafen auf Rappenauer und 6 auf Wimpfener Seite sind ein Beleg dafür, was für einen Fight die Fans zu sehen bekamen, dazu noch schön herausgespielte Tore und feine Einzelleistungen. Herausragend: Timo Sannwald machte auf der linken Seite sein bisher bestes Spiel und erzielte 8 Treffer.

Fazit: In den verbleibenden Spielen gegen die Kellerkinder Öhringen und Gerabronn reicht zwar 1 Punkt, um die Klasse zu halten. Aber die Wölfe haben Blut geleckt und wollen mit einer maximalen Ausbeute die Runde zu Ende bringen. Mit einer Leistung wie am Samstag Abend ist das absolut möglich!

TV: Mark Leiensetter, Valentin Böttcher (beide Tor), Timo Sannwald (8 Tore), Alex Kuhn (7), Patrick Fischer (2), Sebastian Heisig (3/1 Siebenmeter), Alex Staiger (3), Jan Rüber (3), Karsten Thiel, Michael Lehmann (3)

Herren: ETSV Lauda - Wölfe 37:23 (22:10)


Die Luft wird dünner für die Wölfe

.. und dem Kader widerfährt das Selbe. Auch der wird immer dünner, nachdem nun auch noch für Michael Maisch die Saison beendet ist. So traten am Sonntag Nachmittag 8 Wackere die Fahrt nach Nordbaden an, um sich dort eine ordentliche Packung abzuholen. Wie zu erwarten nahmen die Gastgeber nach ausgeglichenem Beginn (7:5 nach 10 Minuten) Fahrt auf und konterten nach unnötigen Ballverlusten die bereits jetzt schwächelnden Wölfe eiskalt aus. Spätestens mit dem Pausenpfiff war die einseitige Partie entschieden (22:10).

Die von Trainer Zeljko Jerkovic in der Halbzeitpause geforderte Moral und die Tatsache, dass bei den Nordbadenern der "zweite Anzug" Spielpraxis sammeln durfte, sorgten dann für eine relativ ausgeglichene zweite Spielhälfte. Den Rappenauern gelang es, in der Abwehr aggressiv und mit mehr Laufbereitschaft das Angriffsspiel der Gastgeber zu behindern und in der Offensive gelang der eine oder andere schöne Treffer. 

Fazit: Torhüter als Feldspieler, Kreisläufer als Rückraumschützen. So sieht auch der weitere Verlauf dieser verkorksten Saison aus. Und dabei steht dem TV im Abstiegskampf das Wasser bis zum Hals. Aus den restlichen drei Spielen müssen die Wölfe noch 4 besser 6 Punkte holen. Das wird nicht einfach, denn es ist nicht damit zu rechnen, dass einer der verletzten Spieler zurückkehren wird.

Der TV spielte: Leiensetter (1), Böttcher (beide Tor), Kuhn (8), Heisig (1), Rüber (2), Staiger (6), Sannwald (3), Fischer (2)

Herren: Wölfe - TV Lauffen 27:20 (12:10)

Spielbericht

Rumpftruppe gelingt Befreiungsschlag

Mit der jüngsten Mannschaft, die seit vielen Jahren für den TV Bad Rappenau aufgelaufen ist – der Altersdurchschnitt lag bei gerade mal 23, 5 Jahren – gelang durch einen letztlich ungefährdeten 27:20 Sieg gegen den TV Lauffen ein enorm wichtiger Sieg. Dabei waren die Vorzeichen alles andere als positiv für die Wölfe. Erst am Spieltag erfuhr Coach Jerkovic, dass er in diesem Kellerduell auch noch ohne Torhüter Mark Leiensetter (Sperre wegen einer angeblichen Tätigkeit im Spiel gegen Böckingen/Leingarten) und Linkshänder Patrick Fischer auskommen muss. Wenigstens rückte Timo Sannwald wieder in Kader, sodass ein Auswechselspieler zur Verfügung stand.

Zu Beginn war der jungen Mannschaft die Unsicherheit anzusehen, diese drückte sich auch in einem schnellen 0:3 und 2:6 Rückstand aus. Danach aber zeigten die Wölfe eine kämpferisch und läuferisch bärenstarke Leistung. Tor um Tor wurde aufgeholt, die Abwehr ging robust zu Werke und Valentin Böttcher war ein sicherer Rückhalt. Mit 12:10 wurden die Seiten gewechselt. Auch in der zweiten Hälfte das gleiche Bild: Kämpfenden Rappenauern standen resignierende Lauffener gegenüber, denen man bereits 20 Minuten vor dem Ende anmerkte, dass diese Partie nicht mehr zu drehen sein würde.

Aus diesem Sieg kann der Trainer einige Erkenntnisse gewinnen: Die jungen Spieler Jan Rüber (Jahrgang 92), Timo Sannwald (93) und Mario Koch (93) sind in der Lage Spiele entscheidend mit zu gestalten und mit Sebastian Heisig haben die Wölfe derzeit einen sehr sicheren Siebenmeter-Schützen (12 von 14 in den letzten beiden Partien). Dass Alex Staiger und Michael Maisch vielseitig einsetzbar sind und Alex Kuhn unersetzbar ist, das ist dagegen nichts Neues.

Valentin Böttcher (Tor), Mario Koch, Timo Sannwald (2 Tore), Michael Maisch (5), Alex Kuhn (8), Sebastian Heisig (6/4 Siebenmeter), Alex Staiger (2), Jan Rüber (4), Trainer: Zeljko Jerkovic


Herren: TB Richen 2 - Wölfe 33:20 (HZ 15:14))

Spielbericht

Verdiente Niederlage mit letztem Aufgebot

Mit einer verdienten 33:20 Auswärtsniederlage kehrten die Rappenauer Wölfe von ihrem Auswärtsspiel beim TB Richen zurück. Gegen den direkten Abstiegskonkurrenten verloren die Mannen um Trainer Jerkovic aufgrund miserablen 15 Spielminuten am Ende.

Herren: Wölfe - SG Böckingen/Leingarten 24:26 (11:11)

Spielbericht

HANDBALLER VERPASSEN SENSATIOn-24:26 Niederlage gegen Tabellenführer


Zum vierten Heimspiel infolge war am vergangen Samstag der Tabellenführer SG Böckingen/Leingarten zu Gast in der Mühltalhalle. Die SG ist seit neun Spielen ohne Punktverlust und strebt den Aufstieg an. Die Rappenauer hingegen zeigten nach zuletzt 3 Siegen eine aufsteigende Form. Die knapp 100 Zuschauern in der gut besetzen Mühltalhalle bekamen ein dramatisches Spiel zu sehen. Kein Vergleich zu der Begegnung vor einer Woche gegen Gerabronn: Spannung, Aggressivität und Dramatik waren an diesem Tag ausreichend geboten.

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